Der vegane Reiseblog

Tag 8 Quarantäne in Nanjing – „Mal wieder die guten Vorsätze“

Halbzeit! Bald ist es geschafft. So schlimm fühlt es sich aber tatsächlich gar nicht an. Die Tage vergehen recht schnell. Ich mache nun täglich Yoga und kümmere mich um andere Kleinigkeiten, wie Recherchen zur Autoversicherung zu Hause (Ende November steht kurz bevor), Lesen von Nachrichten über Corona zu Hause und die Abwahl des „Orange Clown“, und ich recherchiere Unterkünfte für unseren Urlaub in Xishuangbanna und Hainan. Den geplanten Projektmanagementkurs hab ich noch immer noch begonnen, aber es sind ja noch 7 Tage…

Das heutige Frühstück versprach eine kleine Abwechslung:

 

Dieses Bällchen war glaube ich eine Wurzel, das Innere war weich und mehlig und schmeckte ein wenig wie Maronen, nur nicht so intensiv und ein wenig nussig.

Das spektakuläre Ereignis des Tages war die Abreise der Quarantänianer, die eine Woche vor mir angekommen sind. Kurz nach dem Mittag strömten zahlreiche Autos auf die sonst wenig befahrene Straße vor meinem Fenster, parkten, luden Koffer ein und nahmen fröhliche, sich nun endlich in Freiheit befindliche Quarantänianer auf (man muss einen Begriff 7 mal im Kontext nutzen, um ihn sich anzueignen bzw. davon überzeugen zu lassen).

Lunch und Dinner sind eher unspektakulär. Ersteres habe ich durch meinen eigenen Vorrat ersetzt. Ich habe das Gefühl, dass das Essen täglich fettiger wird. Vielleicht reicht es mir aber auch einfach langsam mit den recht monotonen Reisgerichten – den Reis lasse ich übrigens seit einigen Tagen unangetastet.