Die erste Aufregung ist verflogen. Ich wache entspannt auf und schalte erstmal Netflix an. Das Frühstück steht schon eine Weile vor der Tür, ich hole es rein und lasse mir Zeit beim Essen. Das 包子 (Baozi – so etwas wie Germknödel) mit einer herzhaften Spinatfüllung und einem Reisbrei aus geschroteten Reiskörnern (hat bestimmt auch einen Namen) schmeckt auch an Tag zwei noch ganz gut. So richtig viele Pläne habe ich heute nicht. Ich habe ja auch noch recht viele Tage vor mir, in denen ich die Projekte, die ich mir für die Quarantäne vorgenommen hatte, abarbeiten kann.

Am Abend will ich mich motiviert an die erste online Yoga-Stunde in meinem „Heimat“ Yoga-Studio machen. Leider verwehrt mir der VPN hier eine reibungslose Stunde. Die Verbindung mit dem VPN über Zoom bricht ständig ab oder hakt, sodass ich in keine vernünftige Praxis einsteigen kann. Nach etwas Recherche erfahre ich im Nachgang, dass für die Teilnahme an einem Zoom-Call kein VPN benötigt wird. Dies werde ich definitiv beim nächsten Mal beachten. Die normale Internetverbindung im Hotel ist nämlich gerade (Freitagnachmittag) mit 9,8 Mbits Down- und 12,8 Mbits Up-Speed recht in Ordnung und sollte für einen Zoom-Call ausreichen.

